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Körperliche und mentale Stärke mit Poweryoga

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Yoga Journal


Dirk Bennewitz leistet Pionierarbeit: Auch ›harte Kerle‹ fühlen sich von der Methode des liebenswerten Drill-Instructors mit dem nötigen Schuss Humor und Selbstironie angesprochen.”

 

Harter Hund mit Haltung (Die Welt)

Äußerlich bedient er das erwartete Klischee: die Haare raspelkurz geschoren, der Nacken breit, die Figur kompakt, der Blick fokussierend. Ja, so stellt man sich einen kompetenten Personenschützer vor. Und weil das so ist und sich herumgesprochen hat in der Branche, vertrauen Musiker wie Ich+Ich... weiterlesen

Süddeutsche (Beilage "Wohlfühlen")

Yoga ist nur was für Schlaffis und Wollsocken-Trägerinnen? Weit gefehlt!

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yogaguide.at

"Eigentlich war Yoga in den indischen Anfängen ja eine Männerdomäne. Im Westen angekommen, sprach mehr das weibliche Geschlecht auf diese Bewegungsform an.
In diesem Buch erfahren nun (auch unfitte) Männer,
- dass Yoga nicht peinlich ist, sondern sogar sehr männlich sein kann,
- wie man mit Yoga einen sportlich durchtrainierten Körper aufbaut
- wie Yoga das körperliche und seelische Gleichgewicht entscheidend verbessert, und
- dass man(n) mit der geraden Haltung auf der Yogamatte auch mehr Rückgrat im täglichen Leben entwickelt und
- mit Meditation sowie Atemschulung auch der männliche Alltag gelassen, selbstbewußt und souverän gemeistert werden kann.
Ein kompaktes Buch, gut beschriebene Übungen: Man spürt sofort der Autor weiß wovon er spricht und er lebt sein Männer(power)yoga auch. Humorvoll geschrieben, zwar ein bißchen viel mit Kampfkunst kombiniert, aber Dirk Bennewitz kommt ja aus der Ecke. Sicher ein Buch, dass viele Männer zu Yoga animieren könnte."

yogaservice.de

 

Für alle, die noch nicht wissen, wer Dirk Bennewitz ist: Das ist der, der sich gern in schwarzer Bodyguard-Montur in Yogahaltungen vor vollgesprayten Wänden und mit Taschenlampe und Funkgerät in Reichweite fotografieren lässt. Da ich weniger der Personenschützer-, sondern eher der Artikelschreiber-Typ bin, machten mich diese Medieninszenierungen immer etwas ratlos. Man stelle sich das Buch 'Männer-Yoga' nur so zum Spaß einmal in den Händen eines yogischen Feingeists wie Sriram vor! Allerdings versucht Dirk Bennewitz einen bestimmten männlichen Typ von Mann eben dort abzuholen, wo der sich halt befindet. Er geht dabei mit gewissem Augenzwinkern vor und schon nach dem ersten Reinblättern verstand ich: Einer muss den Job ja machen ' wer, wenn nicht Dirk Bennewitz? 'Yoga ist das beste Workout und Gesundheitstraining, das ich kenne, und zwar für alle Menschen', schreibt er, unter einem Zitat von Goethe, das da lautet: 'Man kann nicht immer ein Held sein, aber man kann immer ein Mann sein.' Das sind eigentlich die Hauptbotschaften dieses Buches ' neben den vielen bunt bebilderten, klar und knapp erläuterten Übungen natürlich.

Um den Ansatz des Autors zu versehen, liest man das Buch am besten von hinten her. Denn erst im letzten Kapitel stellt er sich kurz vor. Artikelschreiber-Typ hin, Personenschützer-Typ her: Der Mann weiß ganz klar, woher er kommt, wofür er steht, und wofür nicht. Sein Vater übte schon mit klein Dirk Aikido. Und er wirft heute noch mit seinem silbernen Haar und Brille den großen Dirk auf die Matten des Privatdojo der Familie, wie man auf einem Foto sieht. Bennewitz ist die Kampfkunst also in die Wiege gelegt worden, er hat sogar eine eigene Selbstverteidigungstechnik entwickelt: Instinctive Survival, eine Mischung aus Aikido und der israelischen Nahkampfmethode Krav Maga. Er ist Inhaber einer Personenschützer-Firma und öfter mit Promis auf Tour, darunter Roger Cicero, der ihm ein Vorwort schrieb. Dirk Bennewitz eröffnete außerdem mit seiner Freundin Qbi diese beiden Yogastudios, in denen der Stil Power-Yoga von Bryan Kest unterrichtet wird, der ihm das zweite Vorwort schrieb.

Bei Bryan Kest geht wie bei Dirk Bennewitz Streetcredibility und gesunder Menschenverstand vor Schriftgelehrtentum. Beide weigern sich, die ordentlichen Sanskritbezeichnungen zu verwenden. In den Übungsanleitungen wird Ardha Matsyendrasana zum 'Korkenzieher', Utkatasana zum 'Blitz' und Savasana ist für Dirk Bennewitz die 'K.o.-Haltung" ' daran darf man sich nicht stören. Es zählt, was funktioniert. Auch Vergleiche mit Autos und Automatikgetrieben oder Architektur werden bemüht: 'Tensegrity' zum Beispiel, ein Kunstwort aus Tension (Spannung) und Integrity (Ganzheit) steht in der Baukunst für Strukturen, die durch Belastung stärker werden und doch flexibel bleiben ' so arbeitet auch der Körper des Yogi. Und falls ein Mann nicht wisse, wo sein Beckenboden ist: Wenn er gegen einen Zaun pinkle und plötzlich merke, dass der elektrisch geladen sei, dann sei der Muskel, der dann ganz schnell aktiv werde, der Beckenboden. Noch Fragen?

In den Erklärungen zu den Übungen geht es dem Autoren nicht nur um Kraft. Yoga, und besonders die Atemübungen, machen einen auch ruhig. Damit man ihm das glaubt, greift er in sein Nähkästchen: 'Wenn wir irgendwo eine Schlägerei beendet haben, meistens mit viel Körpereinsatz, fuhr der Adrenalinspiegel hoch. Man spürt dann kaum Schmerzen und ist hyperaufmerksam. nach ein paar Minuten ebbt das Adrenalin wieder ab, die Knie fangen an zu zittern und die Stimme wird ganz hoch. Es ist so ähnlich, wie wenn Schocksymptome abklingen. Ich habe mir dann immer zwei Minuten Auszeit genommen und extrem langsam und tief geatmet. Das hat das vegetative Nervensystem beruhigt und ich konnte weitermachen. Das tue ich auch heute noch, um Aufregung zu verhindern, zum Beispiel wenn ich mit Klienten in Moskau in einem Club stehe, alles kompliziert ist, man die Sprache nicht richtig versteht und sich nicht erinnern kann, hinter welchem Notausgang die Limousine denn nun geparkt ist." Feierabend heißt für den Personenschützer konsequenterweise auch: Frieden. Kein Stress, weder mit sich selbst noch mit Mitmenschen. Deshalb rät er in seiner sympathisch schnörkellosen und anwendungsorientierten Tonlage auch: 'Der Schlüssel zu einem gesunden Leben liegt in der Ausgewogenheit. Kraft und Flexibilität, natürliches Essen und möglichst wenig Alltagsgifte, nett sein im Straßenverkehr und keinen Streit mit den Nachbarn anfangen.'

In dieser unprätentiösen Art führt der Autor in die Grundlagen des Yoga als Workout und Charakterschule ein. Der richtige Stand, Atem und Ernährung erhalten eigene Kapitel. Den größten Teil jedoch nehmen bebilderte Übungsfolgen ein, die auch Anfänger meistern können. Etwas unvermittelt schließt sich daran auch ein Kata, also eine festgelegte Bewegungsfolge aus einer Kampfkunst, an. Dadurch wird allerdings klar, dass es in diesem Land auch einen großen Erfahrungsschatz in dieser Hinsicht gibt. Er bereichert Yoga durchaus. Lesern mit diesen Interessen kann das Buch Yoga schmackhaft machen ' genauso wie es mich als Yogi ermutigt, Wissen aus der Kampfkunst ins Yoga zu integrieren.

Till Schröder, verantwortlicher Redakteur yogaservice.de